Shi-a-tsu bedeutet Finger-Druck.

Shiatsu, übersetzt Fingerdruck, basiert auf dem Wissen und der Lebensweisheit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es handelt sich um eine Heilkunst, die den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Gemäss dieser Erfahrung wird unsere Gesundheit beeinflusst durch die Lebensenergien (Qi), die in unserem Körper durch die so genannten Meridiane fliessen. Wenn diese Lebenskraft nicht richtig fliesst, entstehen Unwohlsein, Unausgeglichenheit und schliesslich Krankheit. Die Vorboten einer krankmachenden Veränderung, das Unwohlsein, kann jahrelange wechselnde Symptome zeigen.

Eigentlich nehmen wir in unserer ruhelosen Zeit unseren Körper erst wahr, wenn er sich durch Unwohlsein oder sogar durch Schmerzen und Krankheit meldet.

Shiatsu versteht sich als wichtige Ergänzung zur klassischen Medizin.

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Behandelt wird am bekleideten Körper auf einem Futon am Boden. Je nach Befund ergibt sich ein anderer Behandlungsablauf. Eine durchschnittliche Behandlung, der ein kurzes Gespräch vorausgeht, dauert eine Stunde. Es ist eine stille, in sich hineinhorchende Arbeit.
Die Therapeutin arbeitet mit Daumen, Handballen, Ellbogen und Knien aus dem Hara (Bauch) heraus, was zu einer fliessenden Behandlung führt. Dazu kommen bei Bedarf:

Rotation der Gelenke
Dehnung der Meridiane
Lockerung der Wirbelsäule, Schulterblätter und Hüften

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Gemeinsam mit Ihnen suchen wir den Grund Ihrer Unausgeglichenheit und erarbeiten die bestmögliche Therapie für Sie.
Besuchen Sie ein erstes Shiatsu, um zu sehen, ob Ihnen diese Therapieform zusagt. Wenn Sie sich dafür entscheiden, beginnt die Therapie mit einem ausgiebigen Gespräch über Ihr Wohlbefinden und Ihre Ziele in der Therapie.

Als SGS-Mitglied sind wir durch den Verhaltenscodex verpflichtet, auf entsprechende ärztliche oder psychologische Fachkräfte zu verweisen, sofern dies angezeigt ist. Häufig werden KlientInnen durch Ärzte an Shiatsu-Therapeuten überwiesen.

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Frau K. Stadler, Oberkulm

Eine Shiatsu-Therapie bei Ihnen hilft mir, mich rundum wohl zu fühlen.

Herr A. Bürgi, Böttstein

Die wöchentliche, regelmässige Shiatsu-Therapie ist für mich wie Ferien. Ich kann alles loslassen, so dass ich nach der Therapie (wie nach den Ferien) wieder vollgetankt mit Energie meine Arbeit aufnehmen kann. Eine Woche ohne Shiatsu ist für mich keine richtige Woche, es fehlt etwas.

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Möchten Sie sich mehr in die Thematik vertiefen? Diese Bücher empfehlen wir als Einstieg in das Shiatsu:

Yu Sen Sprudelnder Quell
Shiatsu für Anfänger
Wilfried Rappenecker
Illustrationen von Richard Hartwell

Was Shiatsu an innerer Ruhe, Gelassenheit und menschlicher Mitteilung bewirkt, wird beim Studium der vorliegenden Texte und Illustrationen deutlich. Die detaillierten, meist ganzseitigen Abbildungen erleichtern das Lernen. Der Inhalt orientiert sich an den Ausbildungsprogrammen namhafter Shiatsu-Schulen in Europa und den USA.

162 Seiten, kartoniert/Paperback
ISBN 3-927359-05-X
Felicitas Hübner Verlag



Shiatsu
Die japanische Fingerdrucktherapie
Wataru Ohashi

Im Gegensatz zur chinesischen Akupunktur, die sich im wesentlichen auf den einzelnen Aku-Punkt beschränkt, erhält bei der japanischen Shiatsu-Therapie auch der unmittelbare Bereich um diesen Punkt den Linderungsimpuls. Wo die einzelnen Shiatsu-Punkte liegen, wie man sie drückt, wie lange, wie oft, all das und vieles mehr wird nicht nur beschrieben, sondern auch durch zahlreiche Abbildungen anschaulich dargestellt.

126 Seiten, kartoniert/Paperback
ISBN 3-7626-0206-9
Verlag Hermann Bauer

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